Bis in die späten 70er Jahre schrieben Rennveranstalter im Tourenwagen- und GT-Sport Hubraumklassen aus. In den 80er Jahren nahmen Veranstalter zunehmend komplette Rennserien in ihre Rennwochenenden auf. Das war nicht nur bei den damals beliebten Flugplatzrennen so, sondern auch am Nürburgring oder in Hockenheim.
Dagegen bot das Rahmenprogramm am Norisring von je her nur Nachwuchsserien der Automobilwerke. Opfer waren Rennsportler, die diesem Trend nicht in jeder Saison durch die Beschaffung neuer Tourenwagen oder GT-Modelle folgen wollten. Der Einsatz verbunden mit der Liebe zu besonders edlen Tourenwagen veranlasste eine Gruppe um Promoter Gerd Hoffmann über eine neue Heimat für diese wertvollen Rennfahrzeuge nachzudenken.
In der Saison 1990 wurde so im Motodrom von Hockenheim der „Hockenheim-Pokal“ aus der Taufe gehoben. Ein tolles Starterfeld lieferte sich von der ersten Veranstaltung an packende Kämpfe in Hockenheim. Am Jahresende war es Edmond Bündgen aus Mainz der sich den ersten Hockenheim-Pokal gewann. Er hatte seinen Ford bravourös zum Titel gesteuert. Ihm gelang es als einzigem Fahrer Schumi in Zolder in der Formel König-DM zu schlagen. Danach sah man Andy Baier auf einem Porsche 993 im UHSport-Renngeschehen von Gerd Hoffmann wieder.
1992 gelang es Gerd Hoffmann mit der Agentur UHSport den Schmiermittelhersteller Zeller&Gmelin mit der Produktgruppe Divinol als Generalsponsor und Namensgeber zu gewinnen. Jetzt zog man auf die großen Strecken in Belgien, Holland, Luxemburg, Frankreich, Österreich, Tschechien und nach Italien.
Erster Divinol-Cup-Meister, so der Name der Serie bis 2007, wurde der Heidelberger Ralf Rauh. Horst und Ralf Rauh waren in der Formel-Super-VW Weggefährten von Niki Lauda, Dr. Marko oder Keke Rosberg. Ralf steuerte einen 1,4L Suzuki Swift im Divinol-Cup zum Titel. Apropos Formel-Super-VW. Dort fighteten UHSport-Manager Gerd Hoffmann und der spätere Indy-500-Sieger Arie Luyendyk (NL) gegeneinander.
Nach Ford und Suzuki gelang es 20 Fahrern auf VW, Audi, Opel, BMW, Porsche, V8STAR und Toyota den Titel zu gewinnen. Darunter Marc Surers Entdecker Herbert Kummle, Rolf Rummel der sich in 14 Jahren zum Siegerkönig der DMV-Serie empor schwang, oder Hans Christian Zink (CH) der den Titel zweimal holte. Dazu gewann der Wahlschweizer sechs Pokal- und Trophy-Wertungen im Rahmen der Serie. Der erste ausländische Gast der den Titel gewann, war Dieter Heubacher. Der Österreicher steuerte seine Audi Quattro 1997 zum Titel. 2006 gelang Martin Zajicek, aus dem tschechischen Most, die Meisterschaft auf Skoda zu gewinnen. Pierre von Mentlen läutete 2007 die Ära der Titelgewinner aus der Schweiz ein.
2008 wird aus dem ehemaligen DIVINOL-Cup die DMV Tourenwagen-Challenge.
SRM-GT-Pilot von Mentlen gibt die Startnummer 1 an den zweiten Schweizer Titelträger, Marc Roth, weiter.
Seit 2009 kennt man die Serie als DMV TCC.
Toyota-Fahrer Roth folgte Hans Christian Zink aus Zug. Der DMV-TCC-Titel blieb in der Schweiz. Zink konnte die Meisterschaft in 2010 ebenfalls wieder für sich entscheiden..
2011 ging der Titel an den saarländischen PORSCHE-Fahrer Frank Schreiner.
Seit 1. Januar 2012 hat Niko Müller als Geschäftsführer der UHSport GmbH die Fäden der DMV TCC in der Hand.
Gerd Hoffmann, als Motorsport-Ikone und Gründer der Serie, ist weiterhin der Ansprechpartner für die sportlichen Belange.
(Text: HTS)
Die UHSport Orga