Die DMV TCC

Eine Erfolgsgeschichte seit 1990...
 



DMV TCCIm Jahr 1990 begann die Erfolgsgeschichte mit dem Hockenheim Cup. Zunächst nur auf dem Hockenheimring, kamen später auch andere Strecken hinzu.

2012 geht man in die 23. Saison. Startberechtigt sind Piloten mit internationale Lizenz und nationaler A-Lizenz. Pro Fahrzeug können sich zwei Piloten ein Cockpit teilen. 

Gefahren werden zwei separate Rennen, die meist samstags ausgetragen werden. Das freie Training und die zwei Qualifying finden freitags statt. Die Einteilung erfolgt in verschiedenen Klassen.

 
23 Jahre UHSport-Rundstreckenrennen
In den 80er Jahren nahmen Veranstalter zunehmend Rennserien in ihre Veranstaltungen auf. Das war nicht nur bei den damals beliebten Flugplatzrennen in Ulm, Kaiserslautern-Sembach, Zweibrücken, Hannover-Wunsdorf, Mainz-Finthen oder Kassel-Calden so, sondern auch am Ring oder in Hockenheim. Dagegen gab es im Rahmenprogramm am Norisring von je her nur Nachwuchsserien bedeutender Automobilwerke. Opfer waren Rennsportler die diesem Trent nicht durch den ständigen Erwerb neuer Tourenwagen oder GT-Modelle folgen wollten. Die Liebe und Pflege bestimmter Rennfahrzeuge veranlasste eine Gruppe um Promoter Gerd Hoffmann über eine Rennserie für solche Fahrzeuge nachzudenken. 
 
In der Saison 1990 wurde so im Motodrom von Hockenheim der „Hockenheim-Pokal“ aus der Taufe gehoben.  Ein volles Starterfeld lieferte sich von der ersten Veranstaltung an packende Kämpfe in Hockenheim. Am Jahresende war es Edmond Buendgen aus Mainz der sich den ersten Hockenheim-Pokal mit in die Pfälzische Hauptstadt nehmen konnte. Er hatte seinen Ford bravurös zum Titel gesteuert. „Eine feine Serie bei der ich auf meinem Ford ebenfalls gerne antrat, so Hans Beier, der Vater von Andy Baier. Dem Junior gelang es als einzigem Fahrer in der Formel-König-DM Schumi einmal in Zolder zu schlagen. Später war Andy Baier dann auch auf Porsche im UHSport-Rennge-schehen ganz vorne dabei. 
 
1992 gelang es, UHSport, mit Divinol einen Generalsponsor und Namensgeber zu gewinnen. Man zog nun auf die großen Strecken in Holland, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Österreich, Tschechien und sogar nach Italien. Erster Divinol-Cup-Meister, so der Name der Serie bis 2007, wurde der aus der Formel-Super-VW bekannte Heidelberger Ralf Rauh. Der Weggefährte von Fahrern wie Lauda, Dr. Marko oder Rosberg steuerte einen 1,4L Suzuki Swift im Divinol-Cup zum Titel. Apropos Formel-Super-VW. Dort fighteten UHSport-Manager Gerd Hoffmann und der spätere Indy-500-Sieger Arie Luyendyk (NL) gegeneinander. Nach Ford und Suzuki waren es Fahrer auf VW, Audi, Porsche, Opel, und BMW denen der Titelgewinn gelang. Darunter Marc Surers Entdecker Herbert Kummle, Rolf Rummel der sich zum Siegerkönig der Serie empor schwang, oder Jörg Bernhard der den Titel zweimal holte. Der erste ausländische Gast der den Titel gewann war Dieter Heubacher. Der Österreicher steuerte seine Audi Quattro 1997 zum Titel. 2006 gelang Martin Zajicek aus dem Tschechischen Most die Meisterschaft zu auf Skoda zu gewinnen. Pierre von Mentlen läutete 2007 die Ähra der Titelgewinner aus der Schweiz ein. Ein Jahrspäter reichte SRM-GT-Pilot von Menten die Startnummer 1 an den zweiten Schweizer Titelträger, Marc Roth, weiter. Toyota-Fahrer Roth stieg auf Audi um, aber der DMV-TCC-Titel blieb in der Schweiz. Der Wahlschweizer Hans Christian Zink gelang es in den beiden folgenden Jahren auf einem BMW zum Titel zu driften. 2011 war es dann Porsche-Pilot Frank Schreiner, aus dem Saarland, der die Meisterschaft in einem spannenden Finale holte.